Ausflug zur Ostsee

Urlaub Blavand
Quelle Bild: © Ramona Heim - Fotolia.com

Die Ostsee ist Dänemarks braves Meer, das sich im Gegensatz zur wilden und ungestümen Nordsee ruhig, gelassen und überaus gesittet präsentiert. Dänemarks Osten wird geprägt von den stillen und geschützten Stränden der Ostsee, an denen es mancherorts fast schon südländisch und beinahe mediterran zugeht - zumindest im Vergleich mit der stets windigen und rauen Nordseeküste betrachtet. An der Ostsee sind die Strandabschnitte auch flacher und seichter, was diese Region Dänemarks besonders für Familien mit kleinen Kindern zu einem beliebten, weil sicheren Urlaubsziel macht, das herrliches und unbeschwertes Badevergnügen verspricht.

Im Gegensatz zu ihrem sonstigen Erscheinungsbild zeigt sich die Ostsee im äußersten Norden des dänischen Königreichs von ihrer spektakulären Seite. Hier, wo das Skagerrak der Nordsee mit dem Kattegat der Ostsee zusammentrifft, ist gleichzeitig das Ende Dänemarks erreicht. Zwar kann man an diesem denkwürdigen Ort mit je einem Bein in verschiedenen Meeren stehen, doch sollte man sich von dem säuberlich verlaufenden Sandstreifen nicht täuschen lassen und nicht zu tief in beide Meere eintauchen, da die heftigen Gezeitenströme beim Zusammentreffen von Ost- und Nordsee nicht unterschätzt werden dürfen. Doch dies ist die einzige Ausnahme der ansonsten gemütlichen Ostseeküste.

Ein wunderbar mildes Klima, schöne Landschaften und allerlei Sehenswertes trifft man auf den Ostseeinseln Mön, Falster und Lolland an. Die auch "Südseeinseln" genannten Eilande bieten neben traumhaften Stränden wie bei Marielyst auf Falster sogar etwas, was für Dänemark eine absolute Seltenheit darstellt - Felsenklippen. Die Kalkklippen von Möns Klint sind nicht nur ein spektakuläres Naturphänomen, zu ihren Füßen darf man sogar nach Fossilien suchen, und mit etwas Glück findet man einen versteinerten Tintenfisch, der immerhin um die 70 Millionen Jahre alt ist.

Inselurlaub vom Feinsten verspricht auch Bornholm, das weit draußen in der Ostsee liegt und als die sonnigste Region von ganz Dänemark gilt. Da die Insel etwa 200 Kilometer vom dänischen "Festland" entfernt liegt, fühlt man sich hier von der übrigen Welt abgeschnitten, was den insularen Reiz von Bornholm dementsprechend noch erhöht. Endlose Strände, die mit dem feinsten, samtigen Sand bedeckt sind, versprechen Badespaß für Groß und Klein. Die wunderschöne Natur auf Bornholm trägt ihren Teil dazu bei, um den Aufenthalt auf dieser Insel, auf der man den Atem der Geschichte spürt, zum unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen. Einen Nachteil soll Bornholm allerdings haben, so lauten zumindest Stimmen aus der Bevölkerung: Weil die Insel so klein ist, verbreitet sich der Klatsch und Tratsch entsprechend rasant, was jedoch Urlaubsgäste, die nur zeitweise hier wohnen, nur unterhaltsam finden können.
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Blavand Ausflugstipps:
Photo by Chris Nyborg, May 2005
Das Markenzeichen von Blavand ist ein 39 m hoher Leuchtturm der in Blavantshuk steht. Er überragt das umliegende Dünengebiet um 39 m und bietet einen guten Blick auf das Riff im Westen, Vejers im Norden und nach Skallingen und Esbjerg im Süden. Er wurde 1900 gebaut und in den letzten Jahren restauriert.